Außer dem Plan des Infanterieraums JIII bedurfte auch die Prinzipskizze eines betonierten Schutzraums (Untertretraum; "Unterschlupf in Eisenbeton") aus dem ursprünglichen Beitrag einer Überarbeitung. Hier der aktuelle Erkenntnisstand, übertragen in CAD:
Legende:
- Eingang
- Klappbank
- Feste Sitzbank
- Durchschlupf
Es handelt sich um einen 1915 eingeführten und für die Festung Straßburg spezifischen Standardtyp eines Graben-Unterstands aus armiertem Beton in 30cm Wandstärke. Ein solcher "Unterschlupf" - so die offizielle Bezeichnung - war 5,70m lang, 2,10m breit und 2,30m hoch. Er bestand im Inneren aus zwei Räumen, die durch eine ebenfalls 30cm dicke Betonwand getrennt waren. In diese Wand war eine 50x50cm große "Durchkriechöffnung" eingelassen, die durch eine Stahltür verschlossen war. Wurde eine Bunkerhälfte getroffen oder verschüttet, konnte die betroffene Besatzung durch diese Öffnung in den anderen Raum evakuiert werden. Insgesamt fanden auf den 4 Bänken des Unterschlupfs 10 Mann Platz. Dazu kamen zwei Klappbänke, die im Notfall weiteren 6 Mann einen (engen) Sitzplatz boten.
Die Türen bestanden aus einem mit Blech verstärkten Holzkern, boten also allenfalls Schutz gegen Splitter.
Die Türen bestanden aus einem mit Blech verstärkten Holzkern, boten also allenfalls Schutz gegen Splitter.
Nachfolgend eine Prinzipskizze, wie ein solcher Unterschlupf zwischen zwei Brustwehren eines Grabens der 1. Linie positioniert war:
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